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 Öffnungszeiten
Mo.-Fr.: 6.00 - 18.30 Uhr
Sa.:  6.00 - 11.30 Uhr
 
   

3. Rathenower Hochzeitsmesse

Neben zahlreichen anderen Ausstellern nahm auch unsere Bäckerei und Konditorei an der Rathenower Messe für Hochzeits- und Jugendweihemoden im Rathenower Kulturzentrum teil.
Bereits das dritte mal in Folge konnten wir wieder,  interessante Kuchen- und Gebäckkreationen
aus der eigenen Produktion, dem interessierten Messepublikum anbieten.

Antje Möhring berät Messebesucher
Für das überaus große Interesse an unserem Messeangebot möchten wir uns recht herzlich bei den vielen Besuchern der Hochzeitsmesse bedanken.

zu den Presseberichten der 3. Hochzeitsmesse

Große Torte = hohes Ansehen
Brauchtum und Tradition einer Hochzeitstorte
Havelland (eb). Die Tradition der Hochzeitstorte geht bis in das antike Rom zurück. Zum 3-stöckige HochzeitstorteHochzeitsfest wurde ein Mandelkuchen gebacken, den man über dem Kopf der Braut zerbrochen hat. Die Hochzeitsgäste sammelten die Krümel vom Boden und aßen sie. Man versprach sich Glück und Gesundheit.
Tipp: Wer diesen Brauch heute wiederholen will muss sich nicht wundern, wenn er zu keiner Hochzeit mehr eingeladen wird.
Später war eine große Hochzeitstorte Ausdruck von hohem Ansehen des Brautpaares. Die Gäste brachten zur Feier Kuchen und Torten. Diese wurden aufeinander gestapelt. Es entstand die typische Form die Hochzeitstorte. Das Backen der Hochzeitstorte bleibt dem Konditor, Mutter, Oma oder Freunden überlassen. Niemals jedoch darf die Braut selbst in die Küche.
Und wer auch nicht; von Aberglaube hält, so kann das Backen einer schönen Torte doch zwei Tage in Anspruch nehmen. Keine Braut hat diese Zeit vor ihrem Hochzeitstag
Die fünf Etagen der Torte symbolisieren Geburt, Kommunion bzw. Konfirmation, Heirat Kinderreichtum und den Tod.
Das Brautpaar küsst sich dann über der Hochzeitstorte. Es ist wichtig sie nicht zu berühren oder 6-stöckige Hochzeitstorte gar umzustoßen. Dieses soll einen reichen Kindersegen bescheren.
Das gemeinsame Anschneiden der Hochzeitstorte ist einer der Höhepunkt der Hochzeitsfeier. Man beachte wer beim Anschneiden die Hand oben hat, wird auch in der gemeinsamen Ehe das Sagen haben. Zwei Kaffeebohnen werden in die Hochzeitstorte eingebacken: Eine ungeröstete und eine geröstete. Wer die geröstete in seinem Stück findet kann sich glücklich schätzen. Das verspricht eine baldige Verlobung. Wer die ungeröstete erwischt, bleibt nach dem Brauch für immer ledig. Die oberste Etage wird eingefroren und bis zum ersten Hochzeitstag aufbewahrt.
Doch Vorsicht. Sagen Sie dem Konditor Bescheid, sodass dieses Stück besonders gebacken wird. Denn nicht jede Zutat ist so lange haltbar. Gerade bei Verzierungen und Füllungen aus Sahne und Butter oder Zucker-Eiweißglasuren sollte die Torte nur kurze Zeit aufbewahrt werden. Am besten, man wartet nicht bis zum 1. Jahrestag. Auch einen Monat nach der Hochzeit schmeckt die Torte zum gemeinsamen Kaffee mit Trauzeugen und Eltern und Schwiegereltern.
Quelle: PreußenSpiegel 21.02.07

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